Projekt Wadenbeinbruch
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Letztes Frühjahr hatte ich mir ja einen Wadenbeinbruch zugezogen und wurde somit trainingstechnisch ganz schön zurückgeschmissen. Weber-B Fraktur mit einer dicken Platte versehen, aber ohne Stellschraube, Gott sei Dank. Nach gut zwei Monaten intensiver Reha war ich dann wieder auf dem Damm und war pünktlich zum Hamburg Triathlon wieder fit.
Ende November, also ziemlich genau 9 Monaten habe ich mir dann ambulant im Krankenhaus das Metall wieder entfernen lassen. Wirklich völlig unproblematisch das Ganze. Kurze Narkose, ab in den OP, zwei Stunden ausruhen und ab wieder nach Hause. Anschließend war ich noch nicht mal wieder beim Orthopäden, weil ich gar keine Probleme oder bedenken hatte. Selbst die Fäden haben wir selbst gezogen. Sobald die raus waren, bin ich auch schon wieder laufen gewesen – alles gut. Ende gut alles gut
Written by admin on April 9th, 2011 with no comments.
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Eigentlich wollte ich ja dieses Osterwochende das erste Mal wieder am Rhein laufen gehen. Leider hat mir der Physiotherapeut da einen Strich durch die Rechnung gemacht, da dies mit 7 Wochen nach OP wohl noch einen Tick zu früh sei. Stattdessen war ich zweimal 1,5 Kilometer Kraulen mit Poolboy und bin damit ganz zufrieden, es läuft tatsächlich immer besser. Das gute am Poolboy ist, dass man sich vollends auf die Korrektheit der Armbewegungen konzentrieren kann – sofern dies noch nicht perfekt ist
Heute bin ich dann auch das erste Mal auf das richtige Rennrad gestiegen – weg vom tollen Trainer im Fitnessraum, raus auf die Strasse. Bei gutem Wetter und heftigem Gegenwind auf nach Düsseldorf den Rhein entlang. 45 Kilometer habe ich gut geschafft, wobei ich schon deutlich gemerkt habe, dass es im kaputten Bein schon einen enormen Kraftverlust gegeben hat. Nächste Woche beginnt auch schon das D1 Krafttraining, so dass ich da wohl langsam mit dem Laufen beginnen werde.
Darüber hinaus werde ich mir nächsten Monat wohl ein neues Rennrad zulegen, da as Vetrauen in meinen alten Drahtesel verloren gegangen zu sein scheint. Für Tipps und Empfehlungen bin ich natürlich immer offen.
Written by admin on April 5th, 2010 with no comments.
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Die Wadenbein-OP ist nun drei Wochen her und man kann es nicht glauben, ich laufe seit heute ohne Krücken. Schon Montag meinte der Physio ich solle mich doch mal auf den Fuss stellen – alles geklappt. Die ersten Schritte gehen waren wackelig, aber auch völlig ok. Der heutige Besuch beim Orthopäden, samt Röntgen-Aufnahme der Wadenbeinfraktur, brachte einige Neuerung.

Die Schrauben und die Platte sitzen so gut, dass man sofort mit der vollen Belastung beginnen kann. Vor allem die Extra-Schraube durch den Bruch bringt zusätzlichen halt. Die Gipsschale bleibt demnach jetzt zu Hause. Da das Syndesmoseband doch nicht beschädigt, wie zuerst vermutet, ist diese schnelle Therapie möglich. Fahrradfahren auf dem Kardiotrainer ist auch kein Problem – so kann man die Kondition wieder ein wenig aufpeppen. Ein Tipp am Rande, ich habe mir ein paar Gummibändern (Klinsi lässt grüßen) besorgt mit denen ich nun ganz gezielt Muskelwiederaufbau der Oberschenkel und der verschwundenen Wade machen kann. Das gefällt. Also es geht aufwärts. Nächste Woche also 4 Wochen nac h Unfall und 3 Wochen nach Wadenbein-OP werde ich wieder mit leichtem Schwimmtraining beginnen. Denke 1km Schwimmen sollte bestimmt schon wieder gehen.
Written by admin on March 4th, 2010 with no comments.
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12 Tage nach Wadenbeinbruch wurden mir Mittw der Woche nun plangemäß die Fäden der Wunde gezogen. Kein Problem. Da ich mich schon frühzeitig um einen Physiotherapie-Platz gekümmert hatte und auch mein Arzt mir sofort 6 Krankengymnastik Sessions verschrieben hatte konnte ich den Tag danach direkt zur Physiotherapie gehen.
Nach einigen obligatorischen Fragen gings auch schon los. Fuß ausgepackt und mit Bewegungen begonnen. Selbst drehen, selbst kippen und neigen. Glücklicherweise hatte ich das schon die ganze Woche zu Hause gemacht. Da ich nur eine Gipsschiene habe ziehe ich diese abends immer aus um den Fuß selbstständig zu massieren und zu bewegen. Der Physio hat mir genau auch empfohlen. Nächste Woche werde ich wohl noch eine Lymphdrainage bekommen, da ich auf dem Spann noch eine relativ große Schwellung habe. Schmerzen diesbezüglich geibt es überhaupt nicht.
Das schöne Ende der WadenbeinbruchPhysiotherapie war, dass ich 10 Minuten auf das Fahrrad gesetzt wurde. Mit Schiene und aufgsetzter Ferse ist Fahrradfahren scheinbar kein Problem. Das ist natürlich super, da man so tatsächlich etwas für die Fitness machen kann. Und natürlich gegen den Verlust der Muskulatur am kaputten Bein.
Written by admin on February 28th, 2010 with no comments.
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Kritik am deutschen Gesundheitssystem – denn das was ich jetzt hier beschreibe ist unlogisch! Wadenbeinbruch bedeutet, Bein hochlegen. Bein hochlegen bedeutet Trombose-Gefahr. Vor allem, da man die Muskulatur durch die Gipsschiene nicht anspannen kann. Dagegen helfen die kleinen Heparinspritzen, die man sich selbst spritzen muss. Im Krankenhaus bei dem ich stationär behandelt wurde, verpasste man mir jeden Tag eine Heparinspritze in den Bauch. Als ich entlassen wurde, wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt zu meinem Hausarzt müsse, um mir Heparinspritzen verschreiben zu lassen. Das gleiche wurde mir gesagt, als ich noch vor der Wadenbein-OP 3 Tage zu Hause verharren durfte. Denn das Krankenhaus darf dies nicht tun, warum auch immer.
Im Schneegestöber furh ich nun mit dem Taxi zu irgendeinem Arzt, da ich leider keinen Hausarzt besitze. Nach 1,5 Stunden Wartezeit kam ich endlich dran und die Ärztin gab mir 3 Heparinspritzen mit, die ja bis zum OP-Termin reichen sollten. Oh mann!
Gestern waren meine Vorräte aufgebraucht und gleichzeitig Sonntag. Da ich keinen Bock auf eine Verlängerung meiner Auszeit durch eine Trombose habe, hab ich mich zum Arzt mit Notdienst in Köln fahren lassen. Dort wieder mal dasselbe. “Ich darf das nicht verschreiben – wir sind ein Notdienst.” Komisches Gesundheitssystem, sag ich da nur. Jetzt hab ich ein ähnliches Produkt verschriben bekommen mit russischer Aufschrift. Ob das wirklich Heparinspritzen sind?
Written by admin on February 22nd, 2010 with no comments.
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Diese Woche ist in der Tat sehr viel passiert. Karnevalsdienstag vom Chefarzt entlassen worden, dann direkt durch den Nippes Veedelszoch gedrückt worden. Oh man so habe ich dann doch noch zwei Karnevals-Kölsch bekommen, Gott sei Dank!
Das kaputte Wadenbein dann fleißig hochgelegt, denn es gibt zwar keine Schmerzen, aber wenn man mal eine Stunde unterwegs ist, merkt man schon den Drang das Bein wieder hochlegen zu wollen. Die Schwellung ist fast weg und die Wunde scheint gut verheilt. Nächsten Mittwoch werden dann 12 Tage nach OP die Fäden gezogen. Ab dann kann man mit der Physio bzw. Krankengymnastik beginnen. 6 Krankengymnastik-Session habe ich verschrieben bekommen. Das ist gut, denn es fühlt sich nach Sport nach an. Meine Hoffnung ist dann auch, dass ich dann, also so 16 Tage nach OP schon ins Schwimmbad kann.
So würde man dem ganzen noch etwas Gutes abgewinnen und die Schwimmlücken beseitigen. Und es ist Sport und fühlt sich nicht nur so an. Das alles bedeutet, die erste Woche nach Wadenbeinbruch OP ist gut überstanden und strotze vor Zuversicht bzgl. der beginnenden Physiotherapie nächste Woche.
Written by admin on February 20th, 2010 with no comments.
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Das große Come-Back bzw. den verspäteten Saisonstart wird es am 30.5.2010 in Klagenfurt beim kleinen Wörthersee-Triathlon geben. Schon seit 2 Jahren wird mit dem Gedanken gespielt, diesen Triathlon mal mitzumachen, da es am Wörtersee in Kärnten wirklichwunderschön ist. Veranstalter ist der HSV Triathlon aus Pörtschach am Wörthersee.
Als Disziplin werden zwei Sprintdistanzen angeboten:
Sprint-Distanz – swim 0,75km — bike 20,0km — run 5,0km
Schnupper-Triathlon — swim 0,375km — bike 10,0km — run 2,5km
Meldeschluss ist der 25.2.2010. Das Teilnehmerlimit beträgt max. 300 Starter
Startgeld:
Schüler: € 10,00
Jugend, Junioren und Schnupper-Triathlon: € 15,00
U23 – Masters: € 30,00
Alle Teilnehmer ab U23 ohne gültige ÖTRV-Jahreslizenz haben eine ÖTRV-Tageslizenz um € 6,00 zu lösen.
Am 13.6.2010 startet dann der große Klagenfurt-Triathlon für die olympische Distanz. Hier gehts direkt zur Anmeldung.
Written by admin on February 15th, 2010 with no comments.
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So, das schlimmste ist überstanden. Die heißen Kölner Karnevalstage im Krankenhaus zu liegen war echt mal ne harte Prüfung. Vielleicht eine der härtesten in der jetzigen Situation. Aber sicherlich war es auch für etwas gut. Vodoo lässt grüßen. 500 Euro habe ich zumindest mal locker gespart und vielleicht ein Jahr meines Lebens nicht verloren.

Wie es geht? Die letzen Tage verliefen gut, wenig Schmerzen und ne dicke Schwellung, die sich über den ganzen Fuß verteilt. Aber eigentlich recht unproblematisch. Wie es weitergeht? Das Wadenbein wurde mit einer Stützplatte verschraubt und wird von 6 Titan-Schrauben gehalten. Zudem gab es eine Diagonalschraube, welche die Bruchstelle nochmals fixiert. Diese Fremdkörper müssen nach ca. einem Jahr wieder entfernt werden.
Heute war auch zum ersten mal die Physiotherapie hier. Heute morgen Lymphdrainage gegen die Schwellung – sehr angenehm. Dann Krankengymnastik mit den ersten Bewegungen für das Fußgelenk – es bewegt sich
Morgen guckt nochmal der Chefarzt persönlich drauf und dann gehts nach Hause. Projekt “Come-Back” kann gestartet werden.
Written by admin on February 15th, 2010 with 1 comment.
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Karnevalsfreitag morgens um 7.30 Uhr in Köln ins Krankenhaus zu müssen, um sich das Wadenbein verschrauben zu lassen…naja! Wadenbein ist nun mit Titanplatte und Stellschraube verschraubt. Syndosmoseband ist ebenfalls kaputt, musste aber nicht mit einer zusätzlichen Schraube fixiert werden. Die Muskeln und Knochen sind stabil genug – da hat sich das Training die letzten Jahres ja doch ein wenig gelohnt. Das sollte laut Aussage des Chefarztes den Heilungsprozess vielleicht um einen Monat verkürzen. Das wäre natürlich fantastisch. Heute morgen wurde dann der Wundschlauch entfernt und der Verband gewechselt…Projekt Wiederaufbau kann jetzt also offiziell gestartet werden.

Dienstag Abend gibt es eine Reinkarnations Party in Nippes, soviel ist sicher. Das Thema Reha it auch bereits in der Planung – aber noch nicht konkret.
Written by admin on February 13th, 2010 with 1 comment.
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So den gestrigen Tag habe ich mit Arbeiten und ein bisschen Organisation mit Verischerungen etc. gut rumbekommen. Abends musste ich dann mal eine Schmerztablette nehmen, da es ganhz schön gepochert hat in meinem Fuss. Die Schmerztablette machte Ihrem Namen alle Ehre und erwies sich nicht wirklich als Antischmerztablette. Die Konsequenz – nicht gut geschlafen, da ich enorme Schmerzen im dicken Zeh hatte.
Ok, heute Weiberfastnacht in Köln und ich als einziger Kölner allein zu Hause – n1ce! Zwischendurch mal schnell bei Trusted Shops in Ehrenfeld ein Kölsch getrunken, damit ich wenigstens 2 Stündchen Karneval “genießen” durfte. Kumpel kommt gleich mein neues Höhlenmensch-Kostüm abholen, dass ich ja dieses Karnevalswochenende nicht brauchen werde. Da kommt Freude auf. Aber mach ich gern.
Ab 0:00 Uhr werde ich dann nüchtern bleiben müssen, ich hoffe mein operierender Arzt sieht das genauso und ist morgen ebenfalls nüchtern.
Written by admin on February 11th, 2010 with no comments.
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