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Heparinspritzen – Die Jagd

Kritik am deutschen Gesundheitssystem – denn das was ich jetzt hier beschreibe ist unlogisch! Wadenbeinbruch bedeutet, Bein hochlegen. Bein hochlegen bedeutet Trombose-Gefahr. Vor allem, da man die Muskulatur durch die Gipsschiene nicht anspannen kann. Dagegen helfen die kleinen Heparinspritzen, die man sich selbst spritzen muss. Im Krankenhaus bei dem ich stationär behandelt wurde, verpasste man mir jeden Tag eine Heparinspritze in den Bauch. Als ich entlassen wurde, wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt zu meinem Hausarzt müsse, um mir Heparinspritzen verschreiben zu lassen. Das gleiche wurde mir gesagt, als ich noch vor der Wadenbein-OP 3 Tage zu Hause verharren durfte. Denn das Krankenhaus darf dies nicht tun, warum auch immer.

Im Schneegestöber furh ich nun mit dem Taxi zu irgendeinem Arzt, da ich leider keinen Hausarzt besitze. Nach 1,5 Stunden Wartezeit kam ich endlich dran und die Ärztin gab mir 3 Heparinspritzen mit, die ja bis zum OP-Termin reichen sollten. Oh mann!

Gestern waren meine Vorräte aufgebraucht und gleichzeitig Sonntag. Da ich keinen Bock auf eine Verlängerung meiner Auszeit durch eine Trombose habe, hab ich mich zum Arzt mit Notdienst in Köln fahren lassen. Dort wieder mal dasselbe. “Ich darf das nicht verschreiben – wir sind ein Notdienst.” Komisches Gesundheitssystem, sag ich da nur. Jetzt hab ich ein ähnliches Produkt verschriben bekommen mit russischer Aufschrift. Ob das wirklich Heparinspritzen sind?

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