Sport ist Mord, Fitness-Training auch?
Sport ist Mord! Das denken viele und tatsächlich hat man nicht ganz Unrecht, auch wenn ein wenig Fitness niemanden schadet. Tagtäglich hört man von schweren Unfällen im Fitness- oder Sportbereich die nicht selten zum Tod oder zu einer Behinderung führen. Dies kann zum einen durch tragische Unfälle im Sport passieren, zum anderen kann aber auch zu große körperliche Belastung schuld daran sein. Dies tritt vor allem dann auf, wenn man es mit der Fitness maßlos übertreibt. Viele erinnern sich mit Schrecken an den tragischen Unfall bei Wetten dass…?. Ein junger, völlig gesunder und durchtrainierter Mann, möchte auf einer Art Sprungfedern fahrende Autos überspringen. Ein tägliches Fitness-Programm ist für solch eine Aufgabe fast schon Pflicht. Dies geht auch soweit gut, bis er auf einmal irgendwie hängen bleibt und zu Boden stürzt. Der Kandidat erleidet komplexe Verletzungen an der Halswirbelsäule und am Rückenmark. Bis heute ist er leider an den Rollstuhl gefesselt. Von seiner einstigen Fitness ist nicht mehr viel übrig geblieben. Sämtliche Muskeln sind völlig erschlafft.
Nun fragt man sich, hätte dies nicht verhindert werden können oder müssen? Mehrere Gutachten haben ergeben, dem Sender, der Sendung oder gar dem Moderator trifft keinerlei Schuld. Der Kandidat war sich völlig bewusst darüber, welcher Gefahr er sich aussetzt.
Natürlich ist alles furchtbar tragisch, nicht nur für den Betroffenen selbst, auch für dessen Angehörige, dennoch muss man zwischen einzelnen Sportarten Unterschiede machen. Ein bisschen Training und Fitness, sei es Lauftraining oder Muskeltraining ist sicherlich nicht schädlich, im Gegenteil sogar sehr gesund. Wir bleiben fit und verlieren zudem noch lästige Pfunde. Dennoch sollte man auf seiner Körpersignale hören und achten. Er „sagt“ uns, wie viel Fitness er verträgt. Spätestens dann sollte man einen Gang runter schalten und weniger trainieren. Weniger kann oft mehr sein, auch beim Fitness.

